Tanzakrobatik, Gardetänze und Gitarrensoli: In der Aula der Realschule an der Halestraße flogen Sonntag die Fetzen.

Die „Hobby-Carnevalisten Ehrbachtal“ waren aus dem Westerwald angereist. Als Wildkatzen zeigten sie Tanzakrobatik in der Aula der Realschule.
Die „Hobby-Carnevalisten Ehrbachtal“ waren aus dem Westerwald angereist. Als Wildkatzen zeigten sie Tanzakrobatik in der Aula der Realschule.

Die „Hobby-Carnevalisten Ehrbachtal“ waren aus dem Westerwald angereist. Als Wildkatzen zeigten sie Tanzakrobatik in der Aula der Realschule.

Büntig

Die „Hobby-Carnevalisten Ehrbachtal“ waren aus dem Westerwald angereist. Als Wildkatzen zeigten sie Tanzakrobatik in der Aula der Realschule.

Kaarst. Pünktlich um 11.11 Uhr, wie es sich für Narren gehört, marschierte die Kaarster Narrengarde unter lautem Beifall ein. Tanzmäuse, Gardeteens und die Große Garde rückten eng zusammen und fanden so Platz auf der beengten Bühne. Mehr als sechs Stunden Gardeprogramm sahen die Besucher des diesjährigen Biwaks der Ersten Kaarster Narrengarde Sonntag in der Aula der Realschule an der Halestraße.

 

 

„Das Besondere an unserem Biwak ist der Besuch unserer Freunde. Egal ob es stürmt, regnet oder schneit – die kommen.“
Ulla Bussmann, Schatzmeisterin

Wie in den Vorjahren führte Kommandantin Henny Siedler gut informiert durch das Programm, das von Auftritten vieler befreundeter Garden geprägt war. Obwohl das Wetter so gar nicht karnevalistisch war, mancherorts sogar ein Schneesturm tobte, ließen es sich die eingeladenen Gäste nicht nehmen, beim Kaarster Gardetreffen dabei zu sein.

„Das ist das Besondere an unserem Biwak, dass so viele unserer befreundeten Vereine kommen, egal ob es stürmt, regnet oder schneit – die kommen“, sagte Schatzmeisterin Ulla Bussmann erfreut. Tatsächlich folgte ein rasanter Auftritt nach dem anderen, neben klassischem Gardetanz, Soloauftritten von Tanzmariechen und Tanzpaaren, sorgten zahlreiche Prinzenpaare für karnevalistische Unterhaltung.

Wildkatzen aus Ehrbachtal wirbelten über die Bühne

So schmetterte das Brüggener Prinzenpaar Katrin Keller-Steinbach und Klaus Steinbach lautstark eine umgetextete Version des Höhner-Hits „Wenn nicht jetzt, wann dann“. Mit der Zeile „Wir haben Spaß“ fassten sie die Stimmung zusammen und mit einem preisverdächtigen Luftgitarrensolo verlieh Kanzler Klaus Schmitz diesem Statement optisch Nachdruck.

Großen Eindruck hinterließ auch der Auftritt der „Hobby-Carnevalisten Ehrbachtal“, die mit einer großen Truppe aus dem Westerwald angereist waren. Sie versetzten mit einer im doppelten Sinne wilden Tanzakrobatik die Zuschauer in Ekstase.

Zu dumpfen Trommelschlägen wirbelten die als Wildkatzen verkleideten und bemalten Tänzerinnen über die Bühne und rissen das Publikum mit. Anerkennend bedankte sich die Präsidentin der Kaarster Narrengarde für diesen Auftritt: „Vielen, vielen Dank für Euren Besuch, das war ein ganz toller Showtanz. Das sehen wir immer gern“, sagte sie.

Natürlich waren auch Prinzenpaare und Dreigestirne aus Neuss und anderen Nachbarstädten nach Kaarst gekommen. So brillierte das Zonser Dreigestirn mit seiner Tanzgarde ebenso wie Grün-Weiß-Gelb aus Neuss oder die Norfer Tanzteufel, die Blauen Fünkchen oder die Lichtertanzgruppe der SG Kaarst. Das Biwak zeigte, dass Karneval und Tanz verbindende Elemente sind, die über viele Jahre Freundschaften wachsen lassen und zusammenschweißen.

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