600 Narren feiern bei der „Sitzung ohne Namen“.

Die Musikgruppen brachten das Zeughaus zum Kochen.
Die Musikgruppen brachten das Zeughaus zum Kochen.

Die Musikgruppen brachten das Zeughaus zum Kochen.

Büntig

Die Musikgruppen brachten das Zeughaus zum Kochen.

Neuss. Am Dienstag war es so weit: Die Karnevalisten brachten die Stimmung im Zeughaus zum Bersten. Bei der siebten Auflage der „Sitzung ohne Namen“ feierten 600 bunt kostümierte Karnevalisten wieder bis tief in die Narrennacht.

Das Konzept, das sich Christian Feldbinder von der Volksbank Düsseldorf vor sieben Jahren ausdachte, trifft auch heute noch den Geschmack der Neusser. „Wir wollten etwas für den Neusser Karneval tun, eine Sitzung als feste Größe etablieren und 1A-Unterhaltung für kleines Geld bieten“, sagt Feldbinder, der zunächst das Konzept, aber eben keinen Namen für die Veranstaltung hatte. Bei den Neusser Schützen fragte er nach Ideen und dort war sofort klar, dass der Arbeitstitel „Sitzung ohne Namen“ einfach ein sehr passender sei.

Viele der auftretenden Künstler sind ebenso wie die meisten Gäste Wiederholungstäter. Dass Karneval verbindende Wirkung hat, beweist auch der Elferrat, der aus Mitgliedern der Neusser BKG Heimatfreunde und der Düsseldorfer AVDK besteht. In fantasievollen Kostümen feierten die Gäste einen schwungvollen Abend.

Prunkvoll war der Auftritt des Düsseldorfer und des Neusser Prinzenpaares. Bauchredner Klaus Rupprecht sorgte mit Affe Willi für andauerndes Gelächter. Doch so richtig in Fahrt kam der Saal mit heißen Samba-Rhythmen der Gruppe Querbeat. Anschließend konnte Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser seinem Wahlspruch „Jeder Jeck hat ein Recht auf gute Unterhaltung“ Nachdruck verleihen.

Souverän zog Guido Cantz die Neusser in seinen Bann: Paar-Probleme oder Politiker – er verschonte keinen Bereich. Der Vorverkauf der 2014er Ausgabe startete am Mittwoch übrigens um 9 Uhr. SB

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