Ehemalige Haßlinghauser Grundschüler stellen Ergebnisse eines Kunstprojektes vor.

Zur Eröffnung der Ausstellung trafen sich die ehemaligen Grundschüler im Rathaus wieder.
Zur Eröffnung der Ausstellung trafen sich die ehemaligen Grundschüler im Rathaus wieder.

Zur Eröffnung der Ausstellung trafen sich die ehemaligen Grundschüler im Rathaus wieder.

Gerhard Bartsch

Zur Eröffnung der Ausstellung trafen sich die ehemaligen Grundschüler im Rathaus wieder.

Haßlinghausen. Sie ist gerade 77 mal 53 Zentimeter groß und verzaubert schon seit Jahrhunderten die Menschheit. Ihr Geheimnis ist schwer zu lüften, und mit ihren 500 Jahren bleibt sie immer noch eine Welt-Attraktion. „Dieses Grinsen ist so besonders,“ sagt Schüler Luis (10). „Egal, von welcher Seite man guckt, sie guckt einen immer an.“ Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci ist eigentlich einmalig – jetzt hängen aber 48 Variationen der Dame im Sprockhöveler Rathaus.

Künstlerin Heike Schemmann lobt die Kinder für ihr Talent

Die ehemaligen Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule Haßlinghausen haben versucht, in einem Schuljahr dem Künstler und seinem Werk näher zu kommen. „Das war ein Projekt des Landes NRW, ,Kultur und Schule’“, erklärt Rektorin Christa Mitze. Die Schwelmer Künstlerin Heike Schemmann begab sich mit den Kindern auf eine Zeitreise in das 16. Jahrhundert. „Wir haben den Künstler kennengelernt, Farben nach alten Rezepten gemischt, den Künstler gezeichnet und zum Schluss die Mona Lisa mit Acryl auf eine Leinwand gemalt“, sagt die Künstlerin.

48 „Mona Lisas“ begrüßen nun jeden Morgen Bürgermeister Klaus Walterscheid mit ihrem verschmitzten Lächeln. „Wann wird man schon mal von 48 Freuen gleichzeitig empfangen“, fragt er und lobt die Kinder für ihr künstlerisches Talent. Es lächeln die Damen mit spitzem, breitem, einem zum Kuss geformten oder auch mit einem schmollenden Mund – sie haben dicke und schlanke Nasen, manche sind blass, andere wieder strahlen mit purpurroten Wangen. „Jedes Kind ist in seiner Mona-Lisa wieder zu erkennen“, sagt Heike Schemmann.

Stolz zeigen die Schüler bei der Eröffnung der Ausstellung Eltern und Freunden ihre Kunstwerke. „Meine kann man gut erkennen. Die hat so eine große Knollennase“, sagt Emily (10). „Natürlich bekommt sie einen Ehrenplatz bei uns zu Hause“, verspricht ihr Vater.

Louisa (10) hat ihre Mona Lisa mit einem knall-pinken Mund gemalt: „Das sieht etwas unnatürlich aus – ich habe einfach drauf los gemalt.“ Pascal (10) und Patrizia (10) fanden es am besten, als sie mit den Fingern malen durften: „Das Rummatschen mit den Händen hat am meisten Spaß gemacht.“

Bis zum 1. März sind die 48 Mona Lisas noch im Haßlinghauser Rathaus zu sehen: montags von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr, dienstags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr.

Lena-Marie (10) war ganz überrascht, wie viele Farben sie hergestellt hat: „Wir haben aus Farben wieder neue gemischt – das fand ich toll“. Mal-Regeln wurden dabei links liegen gelassen: „Wir konnten malen, wie wir wollten“, sagt Meryem (10), und die zehnjährige Hannah ist immer noch ganz verzaubert von dem Lächeln der Mona Lisa: „Jetzt kann ich sogar besser Gesichter malen als vorher.“

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