Auch Eisbär Lars geht es schlecht. Er befindet sich aber wohl wieder auf dem Weg der Besserung.

Jerka und Boris im Jahr 2004.
Jerka und Boris im Jahr 2004.

Jerka und Boris im Jahr 2004.

Kurt Keil

Jerka und Boris im Jahr 2004.

Wuppertal. Erst im vergangenen Herbst starb der 30-jährige Eisbärmann Boris und wurde ersetzt durch Lars - Vater von Knut, dem berühmten Berliner Eisbär-Nachwuchs. Damals hoffte man im Wuppertaler Zoo ebenfalls auf Eisbär-Babys von Lars und der Wuppertaler Eisbärin Jerka.

Inzwischen hat sich sich die Situation dramatisch verschärft. Vergangenen Mittwoch starb Jerka nach ebenso kurzer wie rätselhafter Krankheit. Das teilte der Zoo heute offiziell mit. Auch Lars ist schwer erkrankt. Ihm soll es aber inzwischen wieder besser gehen.

Woran die 20 Jahre alte Eisbärin gestorben ist, bleibt auch nach der Obduktion der Tieres offen. "Wir haben international recherchiert. So etwas ist bei Eisbären in einem Zoologischen Garten noch nicht vorgekommen", sagt Tierarzt Arne Lawrenz.Gerüchte um eine Vergiftung der Tiere wies Lawrenz als reine Spekulation zurück. Fest scheint bisher lediglich zu stehen, dass bei der Eisbärin eine schwere Lebererkrankung vorlag, was letztlich zu Vergiftungssymptomen geführt haben muss. Auch bei Lars geht man offenbar von einer Lebererkrankung aus. 

 

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