Rechtsaußen des Bergischen HC reiste am Donnerstag zur Nationalmannschaft nach Island.

Keine Atempause: Arnor Gunnarsson muss sich in den kommenden Tagen im Nationaltrikot beweisen, um zur WM zu reisen.
Keine Atempause: Arnor Gunnarsson muss sich in den kommenden Tagen im Nationaltrikot beweisen, um zur WM zu reisen.

Keine Atempause: Arnor Gunnarsson muss sich in den kommenden Tagen im Nationaltrikot beweisen, um zur WM zu reisen.

Archiv

Keine Atempause: Arnor Gunnarsson muss sich in den kommenden Tagen im Nationaltrikot beweisen, um zur WM zu reisen.

Wuppertal. Nach der am Mittwoch unglücklich abgeschlossenen Hinrunde können die meisten BHC-Handballer ein paar freie Tage bis Anfang Januar genießen, bevor es in die Vorbereitung für die Rückrunde geht, die am 10. Februar mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Nordhorn beginnt.

Nur 17 Spieler reisen mit zur Weltmeisterschaft

Keine Atempause hat hingegen Arnor Gunnarsson. Denn der Rechtsaußen gehört zum 23-köpfigen Kader der isländischen Nationalmannschaft und reiste nach der Rückkehr aus Bietigheim bereits am Donnerstagmittag nach Reykjavik. Um sechs Uhr war dort schon das erste Training angesetzt.

An den kommenden zwei Tagen bestreiten die Wikinger jeweils ein Testspiel gegen Tunesien, bevor die Nationalspieler nur über den Jahreswechsel drei freie Tage haben.

Danach wird in der heißen Phase der Vorbereitung weiter ausgesiebt. Nur 17 Spieler reisen mit zur WM. „Ich rechne mir ganz gute Chancen aus“, sagt der BHC-Akteur. Schließlich gehöre nur noch ein weiterer gelernter Rechtsaußen zum Kader. Ein bisschen eng könnte es hingegen auf Halbrechts werden, wo die Isländer vor allem auf Altstar Olafur Stefansson (39) setzen. Möglich, dass auch mal ein Außenspieler dort aushelfen muss. Dass der nur 1,79-Meter große und 79 Kilo leichte Gunnarsson auch aus der zweiten Reihe Qualitäten hat, demonstrierte er gegen Hüttenberg, als er von der Seitenlinie auf Höhe der gestrichelten Linie einen Unterhandwurf halbhoch ins lange Eck knallte.

Die WM (11. bis 27. Januar in Spanien) beginnt für die Isländer am 12. Januar mit dem ersten Gruppenspiel gegen Russland.

Wöss und Szilágyi nehmen eine Auszeit vom Nationalteam

Richard Wöss und Viktor Szilágyi, die beiden österreichischen Nationalspieler des BHC, hatten die WM verpasst und werden auch an den zwei Anfang Januar angesetzten Testspiel-Turnieren von Team-Austria nicht teilnehmen. Wöss hat sich eine Nationalmannschaftsauszeit genommen, und auch Szilágyi legt eine Pause ein, wird aber in den Spielen der Qualifikation für die Europameisterschaft wohl wieder dabei sein.

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer