Barmerinnen machen mit einem 11:2-Sieg gegen Neuss die Meisterschaft perfekt.

Hockey
Großbild privat

Aufsteiger in die Regionalliga (von links stehend): Trainer Frank Treute, Sonja Ritter, Justine Hirsekorn, Sarah Legermann, Sarah Weisshaupt, Torwart Tanja Reimer, Betreuerin Ulrike Solbach. Kniend von links: Sara Fischer, Steffi Brix, Sabrina Solbach und Kapitän Ariane Münchmeyer.

Wuppertal. Riesenjubel bei den Hockey-Spielerinnen von Gold-Weiß Wuppertal: Nach einem 11:2-Erfolg über Neuss stehen die Barmerinnen drei Spieltage vor Saison als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Das Team profitierte dabei auch von einer Niederlage des ärgsten Verfolgers Crefelder HTC, der gegen RW Köln II unterlag. Gold-Weiß schaffte damit drei Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in die höchste westdeutsche Spielklasse.

Gala von Justine Hirsekorn mit fünf Treffern

In der Hinrunde kassierten die Spielerinnen um Cheftrainer Frank Treute und seinem Kollegen Jens Wader lediglich gegen die Bundesliga-Reserve des Deutschen Meisters Rot-Weiss Köln eine Niederlage.

Auch wenn die Niederlage der Krefelderinnen gegen Köln schon im Gold-Weiss-Team durchgesickert war, agierte die Mannschaft einmal mehr taktisch klug gegen die Reserve der Neusser Bundesligamannschaft. Bereits nach vier Minuten tankte sich Steffi Brix über die rechte Angriffsseite in den Neusser Kreis und traf zum 1:0. Kurz darauf versenkte Sabrina Solbach die erste Strafecke zum 2:0. Und nach zehn Minuten stand es bereits 3:0 durch Sarah Weisshaupt. Es folgte die Gala von Justine Hirsekorn, die vier Treffer zum 7:0-Halbzeitstand beisteuerte.

Kleine Unaufmerksamkeiten zu Beginn des zweiten Durchgangs ermöglichten Neuss das Tor zum 7:1. Dann waren aber die Barmerinnen wieder an der Reihe, erzielten durch Sarah Weisshaupt das 8:1, bevor Sonja Ritter mit zwei Treffern das Ergebnis zweistellig gestaltete. Neuss gelang noch der zweite Treffer, ehe Justine Hirsekorn mit ihrem fünften Treffer das 11:2-Endergebnis erzielte.

Damit war der Aufstieg in die Regionalliga perfekt, wobei sich Trainer und Team das Ziel setzten, auch in den nun folgenden Saisonspielen noch einmal alles zu geben.

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