Mit einem „engen“ 3:0 über Schöneiche verteidigt der Zweitligist die Tabellenführung.

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Großbild Andreas Fischer

Schöneiches Mittelblocker Kevin Meusel schmettert den Ball über das Netz. Die Wuppertaler Daniel Thomsen (l.) und Tomi Rumpunen (r.) hatten zunächst Probleme im Blockverhalten.

Wuppertal. Es lief nicht wie am Schnürchen, auch wenn der Sieg mit 3:0 (29:27, 25:17, 25:23) deutlich aussieht. Die Zweitliga-Volleyballer der A!B!C Titans Bergisch Land verteidigten in der Bayer-Halle gegen die TSGL Schöneiche zwar die Tabellenführung, mussten dafür aber hart kämpfen.

Titans benötigen drei Satzbälle, um den ersten Satz zu entscheiden

Die Gäste aus Brandenburg spielten frech und unbeschwert auf. Bis zum 22:22 liefen die Titans sogar einem Rückstand hinterher (4:8, 9:13, 18:21) und brauchten drei Satzbälle, um in Führung zu gehen. Es lief nicht rund in der Annahme und im Block. Schöneiches Trainer Björn Matthes, vergangene Saison noch Spieler bei den Titans, erklärte bei der Pressekonferenz: „Ich denke, dass die Wuppertaler am Anfang nicht wussten, was auf sie zukommt. Wir dagegen spielten befreit auf. Erst am Ende hatten wir Angst vor der eigenen Courage.“

Auch Tom Grozer bekommt von seinem Vater Spielzeit

Das Bild wurde im zweiten Durchgang wieder gerade gerückt. Der Tabellenführer setzte sich auf 10:6 und 16:11 ab. Peter Lyck, der wieder einmal bester Punktesammler war, sorgte für die wichtigen Zähler. Trainer Georg Grozer, der seine Spieler dann durchwechselt, wenn es gut läuft, gab seinem Sohn Tom Grozer und Dominik Sikorski Einsatzzeiten. Dem zweiten Zuspieler, Florian Mönikes, gönnte er dagegen keine Spielzeit. „Florian muss noch an seiner Blockarbeit arbeiten, und da wir Probleme mit dem Block hatten, hätte das keinen Sinn gemacht.“

Peter Lyck und Bryce Hickerson machen den dritten Satz dicht

Diese Probleme zeigten sich auch wieder im dritten Durchgang. Beim Stande von 10:10 konnten sich die Titans bei den Schöneichern bedanken, die ihnen fünf Punkte durch Aufschlagfehler schenkten. Die Wuppertaler erkämpften sich die 19:15-Führung, aber die Brandenburger hielten dagegen und glichen auf 20:20 aus. Aber Peter Lyck und Bryce Hickerson drehten die Partie. „Im dritten Satz sind wir zurückgekommen auf das schlechte Niveau des ersten Satzes“, sagte Grozer, der seinen Spielern trotz der mittelmäßigen Leistung am Sonntag frei gab.

Am kommenden Wochenende haben die Wuppertaler kein Spiel.

Ergebnis 3:0 (29:27, 25:17, 25:23)

Titans Kotas, Rumpunen, Stuhlmann, Thomsen, Lyck, Mester, Hickerson, Zylstra, T. Grozer, Sikorski.

Schöneiche Penk, Perlick, Jentczak, Schaarschmidt, Wenzel, Meusel, Richardt, Becker, Curin.

Nächstes Spiel Samstag, 5. November, 19 Uhr: DJK Delbrück – Titans.

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