Beim Spiel des WSV beim FCK treffen wohl am Sonntag mit Christian Knappmann und Andrew Wooten die besten Schützen der Liga aufeinander.

Christian Knappmann (WSV, li.) und Andrew Wooten (FCK) haben beide schon 20 Mal getroffen.
Christian Knappmann (WSV, li.) und Andrew Wooten (FCK) haben beide schon 20 Mal getroffen.

Christian Knappmann (WSV, li.) und Andrew Wooten (FCK) haben beide schon 20 Mal getroffen.

Christian Knappmann (WSV, li.) und Andrew Wooten (FCK) haben beide schon 20 Mal getroffen.

Archiv/Krschak, Bild 1 von 2

Christian Knappmann (WSV, li.) und Andrew Wooten (FCK) haben beide schon 20 Mal getroffen.

Wuppertal. Noch ist nicht entschieden, ob es am Ostersonntag beim Spiel des Wuppertaler SV beim 1. FC Kaiserslautern II (14 Uhr, Betzenberg) zum mit Spannung erwarteten Duell um die Torjägerkrone der Regionalliga West kommt. Denn beim „kleinen“ FCK steht hinter dem Einsatz von Stürmer Andrew Wooten noch ein Fragezeichen. „Er trainiert ja seit Kurzem bei der ersten Mannschaft mit, und ich weiß nicht, was Krassimir Balakov dort für das Wochenende plant“, sagte Trainer Alois Schwartz, ergänzte allerdings sogleich: „Wenn er aber bei uns zum Einsatz kommen sollte, dann heißt das Spiel immer noch Kaiserslautern gegen Wuppertal und nicht Andrew Wooten gegen Christian Knappmann.“

Beide Stürmer haben fast die Hälfte aller Tore ihrer Teams erzielt

Dennoch würde in einem Spiel ohne großen Stellenwert für die Tabelle das Duell der beiden Top-Torjäger der Liga im Fokus stehen. Beide haben aktuell 20 Treffer auf ihrem Konto und liegen damit vor Terrence Boyd (Borussia Dortmund II/16) und dem Sonnborner Silvio Pagano (Fortuna Köln/15). Knappmann hat 47 Prozent aller bisherigen Tore seines Teams erzielt, Wooten 42. „Andrew erfüllt seine Aufgaben hervorragend und konnte seine Qualitäten in dieser Liga schon einige Male unter Beweis stellen“, sagte Alois Schwartz.

Der 45-Jährige charakterisiert den in Bamberg geborenen US-Deutschen als fleißig und ehrgeizig. Wooten (22), der auch schon zu zwei Lehrgängen der U 23 der USA eingeladen wurde, zeichne sein Siegeswille aus. Im vergangenen Jahr war der 1. FC Saarbrücken an einem Wechsel interessiert, für den Fall des Abstiegs der Pfälzer aber dürfte Wooten im Sommer ein Profi-Angebot des FCK erhalten, für den er im März gegen Wolfsburg und Schalke seine ersten Bundesliga-Minuten absolvieren durfte.

Knappmann lobt Moosmayers Flanken und seine Abwehrkollegen

Bei Christian Knappmann ist bekanntlich schon klar, dass er auch in der nächsten Saison das Trikot des WSV tragen wird. „Ich würde mich freuen, wenn Andrew spielt, denn natürlich ist so ein direktes Duell reizvoll, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es für die Mannschaft noch um den Aufstieg ginge“, versicherte er am Freitag. Ein Torjäger definiere sich eben über Tore, und das gibt einfach das nötige Selbstvertrauen, sprudelte es vor dem Training geradezu aus „Knappi“ heraus. Natürlich hoffe er wieder auf die Unterstützung seiner Mitspieler, wobei Tom Moosmayer ihm zuletzt mit seinen Flanken sehr geholfen habe. Den Abwehrspielern werde er ans Herz legen, auf Wooten besonders gut aufzupassen. „Flottmann und Haas können das aber, und auch als Mannschaft sind wir in der Lage, zu Null zu spielen.“

Worte, die auch Trainer Hans-Günter Bruns freuen dürften. Für ihn ist das Torjägerduell eher nebensächlich, zumal der FCK sich nicht auf Wooten reduzieren lasse. Bruns: „Die haben eine paar interessante Leute und stehen nicht umsonst auf Platz sechs.“

Dass Andrew Wooten am Samstag in der Ersten gegen Hoffenheim zumindest zu einem Kurzeinsatz kommt ist wahrscheinlich. Die etatmäßigen Stürmer Shechter und Wagner fallen wohl aus. Um den verbleibenden Platz streitet sich Wooten interessanterweise mit dem Wuppertaler Richard Sukuta-Pasu.

Nach abgesessener Sperre (5. Gelbe Karte) kommt Robert Fleßers gegen Lautern wieder ins Team und in seine Rolle im Mittelfeld. Daniel Flottmann rückt zurück in die Innenverteidigung. Felix Herzenbruch wird wohl erstmals wieder links in der Viererkette spielen und wurde deshalb am Freitag nicht in der Zweiten eingesetzt. Tom Moosmayer spielt wieder im Mittelfeld. Marco Quotschalla und Thomas Schlieter fehlen erneut.

Für das geplante Trainingslager im Sommer (voraussichtlich 7. bis 14 Juli. hat sich Trainer Hans-Günter Bruns im Rahmen der Reise nach Elversberg Quartiere in Bad Kreuznach („tolles Hotel“) und Waldbreitbach („JWD, aber günstig“) angeschaut.

Von der Partie in Kaiserslautern berichten wird am Sonntag ab 13.30 Uhr auch in unserem Liveticker.

 

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