Gelandet: Im Büro von Peter Jung  steht das Airbus-Modell „Wuppertal“ (zweites Bild), an das der Oberbürgermeister erst im zweiten Anlauf kam.
Gelandet: Im Büro von Peter Jung steht das Airbus-Modell „Wuppertal“ (zweites Bild), an das der Oberbürgermeister erst im zweiten Anlauf kam.

Gelandet: Im Büro von Peter Jung steht das Airbus-Modell „Wuppertal“ (zweites Bild), an das der Oberbürgermeister erst im zweiten Anlauf kam.

Gelandet: Im Büro von Peter Jung steht das Airbus-Modell „Wuppertal“, an das der Oberbürgermeister erst im zweiten Anlauf kam.

Startklar: Das ist der Airbus A 340-600 im Original. Am heutigen Freitagabend macht sich die „Wuppertal“ auf den Weg nach Hong Kong.

Andreas Fischer /Archiv, Bild 1 von 3

Gelandet: Im Büro von Peter Jung steht das Airbus-Modell „Wuppertal“ (zweites Bild), an das der Oberbürgermeister erst im zweiten Anlauf kam.

Wuppertal. Dass Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) ein Faible für den Modellbau hat, ist nicht nur im Rathaus ein offenes Geheimnis. Dass diese Vorliebe nicht nur der heimischen Eisenbahn-Anlage gilt, offenbart ein Blick in Jungs Dienstzimmer im Rathaus Barmen: Dort steht – bezeichnenderweise in Fensternähe – seit Neuestem ein Flugzeugmodell der Marke Herpa im Maßstab 1:200.

Aufgestellt hat Jung allerdings keinen gewöhnlichen Flieger, sondern einen Airbus A 340-600, der den Namen „Wuppertal“ trägt. Nach eigenem Bekunden hat das Stadtoberhaupt schon längere Zeit nach der inzwischen vergriffenen Maschine Ausschau gehalten – und dann bei einer Auktion im Internet zu einem moderaten Kurs zugeschlagen.

Geliefert wurde Jung allerdings nicht die „Wuppertal“, sondern der Airbus „Mönchengladbach“. Bei aller Sympathie für die Freunde am Niederrhein habe er diesen Airbus kurzerhand zurückgeschickt und schließlich das gewünschte Flugzeug mit dem dezenten Schriftzug am Einstieg des Cockpits erhalten.

Wie die Lufthansa in der Landeshauptstadt Düsseldorf auf WZ-Nachfrage mitteilt, ist der Airbus im Original mit 75,3 Metern das zweitlängste Passagierflugzeug der Welt. „Auch bei der maximalen Reichweite, 12.200 Kilometer, kann sich der „Lange“ mit seinen Konkurrenten messen“, berichtet Unternehmenssprecher Florian Gränzdörffer – und bezieht sich auch damit auf das Flugzeug und nicht auf Wuppertals Oberbürgermeister. Es freue die Lufthansa natürlich, dass die Maschine auch bei Sammlern populär ist. Der Airbus verbrauche 4,1 Liter Treibstoff pro 100 Kilometer und Passagier. „Zudem ist er mit besonders leisen Triebwerken ausgestattet und bietet Platz für 306 Passagiere.“ Diese Maschine ist Wuppertals mittlerweile viertes Patenflugzeug. Und auch das verrät die Lufthansa nicht nur mit Blick nach Barmen: Die „Wuppertal“ alias D-AIHM landet am heutigen Freitag um 11.30 Uhr Ortszeit in Tokio. Von dort aus fliegt sie um 13 Uhr zurück nach Deutschland und landet um 17.20 Uhr in München. Dort ist ihre Heimatbasis. Eine längere Ruhepause bleibt der „Wuppertal“ allerdings nicht: Sie fliegt noch am gleichen Abend um 21.55 Uhr weiter – mit Kurs auf Hong Kong. mel

 

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