Auf 1300 Jahre blickt Heckinghausen zurück und ist damit einer der ältesten Stadtteile Wuppertals.

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Wuppertal. Heckinghausen ist einer der ältesten Stadtteile Wuppertals. Nun endlich gibt es die Geschichte des Ortes in Buchform. Gerhard Dabringhausen lässt in seinem Werk 1300 Jahre Revue passieren – die Entwicklung Heckinghausens vom Dorf zum Stadtteil.

Und noch viel mehr: denn der Autor beginnt mit seiner Grschichtsreise im Devon – einer Aera des Erdaltertums. Nicht, dass es Heckinghausen vor Millionen Jahren schon gegeben hätte. Nein, es geht darum, zu verstehen, wie die geographischen Gegebenheiten des heutigen Stadtteils entstanden sind.

Erstmals gesichert ist die Erwähnung des Orts 1345, als Teil des Namens eines „Bervin van Hekenkusen“. Und so wandert Dabringhausen weiter durch die Historie, beschreibt die Blütezeit der Garnbleicherei zu Beginn des 17. Jahrhunderts und den Schulstreit in 1730er Jahren. Zur Franzosenzeit Anfang des 19. Jahrhunderts waren in Heckinghausen 58 Grundstücke erfasst, 48 davon waren bebaut. Und natürlich liefert der Autor auch die Erklärung dafür, warum Heckinghausen noch bis in die 1950er Jahre als „dunkelster Stadtteil Wuppertals“ bekannt war, bis der Leser im letzten Kapitel „Ankunft in der Gegenwart“ schließlich vieles über das Hier und Jetzt des Stadtteils lesen kann.

Der Autor Gerhard Dabringhausen ist Mitglied des Bezirksvereins Heckinghausen und hat bereits zahlreiche Artikel im Heckinghauser Jahrbuch veröffentlicht. juk

Heckinghausen - 1300 Jahre an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, Gerhard Dabringhausen, Verlag Edition Köndgen, 292 Seiten, ISBN 978-3-989343-22-1, 29,95 Euro

 

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