Planung bis 2016 aus Mitteln der Sportpauschale. Standort Unterkirchen ist vom Tisch. Hoffnung auf Fördermittel.

Bevorzugter Standort für die neue Sporthalle ist das Gelände neben der ehemaligen Hauptschule Berghauser Straße. Es gehört der Stadt.
Bevorzugter Standort für die neue Sporthalle ist das Gelände neben der ehemaligen Hauptschule Berghauser Straße. Es gehört der Stadt.

Bevorzugter Standort für die neue Sporthalle ist das Gelände neben der ehemaligen Hauptschule Berghauser Straße. Es gehört der Stadt.

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Bevorzugter Standort für die neue Sporthalle ist das Gelände neben der ehemaligen Hauptschule Berghauser Straße. Es gehört der Stadt.

Cronenberg. In Cronenberg steht die dringend benötigte Dreifachturnhalle auf der Agenda der Stadt. Bei den Cronenberger Sportgesprächen der CDU, zu denen die Vereine eingeladen waren, bestätigten Sportdezernent Matthias Nocke (CDU) und der Leiter des Wuppertaler Sport- und Bäderamtes, Peter Keller: Die Stadt hofft, bis 2016 aus der Sportpauschale für den Schul- und Vereinssport die Kosten für die Planung stemmen zu können. Dadurch käme eine Sporthalle für Cronenberg der Realisierung näher.

Optimistisch in dieser Hinsicht stimmt zudem: Die Stadt muss für die Halle nicht erst ein Grundstück erwerben. Nach den bisherigen Untersuchungen ist das Gelände neben der früheren Hauptschule Berghauser Straße für eine multifunktionale Sporthalle nebst Parkmöglichkeiten geeignet. Die verschiedenen bisherigen Leichtbauten auf diesem Areal sind marode und werden bald abgerissen.

Vereine sollen an der Hallen-Planung beteiligt werden

Vom Tisch ist dagegen laut Peter Keller der eventuelle Hallen-Standort in der ehemaligen Stadtwerke-Wagenhalle in Unterkirchen hinter den Kaufmärkten – dort sei ein Hallen-Bau nicht zu finanzieren. Stattdessen will die CDU jetzt sondieren, ob es für die Sporthalle Fördertöpfe beim Land, dem Bund und der EU gibt. Die Kosten für eine Dreifach-Sporthalle dürften aufgrund der bisherigen Erfahrungen bei 4,8 Millionen Euro liegen. Sportsamtsleiter Peter Keller versprach, dass die Vereine bei der Planung von Beginn an einbezogen werden.

Sehr dringend werden Übungs- und Spielmöglichkeiten insbesondere vom SSV Germania 1900 gewünscht. Er hat mehr als 1500 Mitglieder in 47 Sportarten. 38 Prozent der Mitglieder haben einen Migrationshintergrund, 80 Prozent der Mitglieder sind Kinder. Eine erwünschte Expansion des Vereins ist laut Vorstand Friedhelm Bursians nicht mehr möglich.

Auch bei der Cronenberger Turngemeinde (CTG) ist der Sportbetrieb eingeschränkt. Der Verein mit Schwerpunkt Handball hat zur Zeit 16 Mannschaften. Vier Mannschaften betreiben andere Ballsportarten, dazu kommen drei Gruppen Kinderturnen und sechs Gymnastikgruppen. Die Handballer der CTG müssen zwischen sieben Wuppertaler Hallen wechseln.

 

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