Von Hartmut Schmahl
Pfarrerin feiert ihr Jubiläum in Cronenberg.
Jubilarin Sylvia Hartmann – seit 2006 auf Küllenhahn – mit Manfred Rekowski (l.) und Helmut Pathe.
Cronenberg. Gerade einmal 1000 Mitglieder hat die evangelische Kirchengemeinde auf Küllenhahn. Damit ist sie die kleinste im Rheinland. Doch Pfarrerin Sylvia Hartmann fühlt sich dort sehr wohl, wie sie anlässlich ihres 25-jährigen Ordinationsjubiläums in der proppenvollen Küllenhahner Kirche deutlich machte. „Diesen Schritt nach Küllenhahn habe ich nie bereut. Hier fühle ich mich längst zuhause“.
Oberkirchenrat Manfred Rekowski hielt die Predigt zum Jubiläum
Ordiniert wurde die Pfarrerin in Remscheid-Reinshagen. Es folgten Stationen bei der Vereinten Evangelischen Mission und 1993 bei der Kirchengemeinde Heidt, bevor sie auf die Südhöhen wechselte. Neben der Berufstätigkeit belegte die gebürtige Wuppertalerin zwischen 2003 und 2010 ein Universitätsstudium an der Universität Basel und promovierte 2010 mit dem Thema „Funktion von Metaphern in der Predigt“.
Die hielt an diesem Tage der frühere Wuppertaler Superintendent und heutige Oberkirchenrat Manfred Rekowski. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Chor „Kreuz und quer“, mit dem die Pfarrerin auch stets selbst auf die Bühne geht. Groß war die Zahl der Gratulanten, anschließend hatte die Gemeinde noch zu einem Empfang eingeladen.
Seit 2006 hat Sylvia Hartmann die Stelle auf Küllenhahn
Die Evangelische Kirchengemeinde Küllenhahn ist aus Teilen der Reformierten Gemeinde Cronenberg, der Evangelischen Gemeinde Cronenberg, der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnborn und der späteren Elberfelder Südstadt-Gemeinde hervorgegangen. Gegen viele Widerstände wurde sie bewusst als unierte Gemeinde in dem damals noch konfessionell aufgesplitteten Kirchenkreis Elberfeld ins Leben gerufen. Nur durch die Gründung einer unierten Gemeinde bekam Küllenhahn überhaupt eine Chance, sich auf eigene Füße zu stellen und bis zum heutigen Tage seine Selbstständigkeit zu erhalten.
Die halbe Pfarrerstelle hat – nachdem Pastor Horst Jedan 2006 in Ruhestand ging – Sylvia Hartmann, neben einer weiteren Viertelstelle als Krankenhausseelsorgerin im Krankenhaus St. Anna an der Vogelsangstraße.



