M. Kehren

Wuppertal. Nachdem Johnson Controls ngekündigt hat, rund 100 Mitarbeiter zu entlassen und zugleich die 40-Stunden-Woche einzuführen, verliefen die Gespräche mit der IG Metall zunächst wenig erfreulich. Nun jedoch gibt es nach Angaben von Knut Giesler, Chef der Gewerkschaft, neue Hoffnung. Johnson Controls prüfe zum Beispiel, ob ausgelagerte Arbeit wieder nach Wuppertal geholt werden kann. Auch von Investitionen und neuen Produkten ist die Rede. Diese Prozesse zu prüfen, brauche jedoch noch Zeit. Deshalb hat die IG Metall ihr Stillhalteabkommen bis zum 30. September verlängert. Giesler zeigt sich jedenfalls verhalten optimistisch. Derzeit beschäftigt das Unternehmen an der Clausenstraße 410 Mitarbeiter. kuk

 

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